Aufkleber hinterlassen Klebespuren, die wir nur sehr schlecht entfernen können. Bitte bringen Sie Ihre Markierungen nur dort an wo wir diese nicht entfernen müssen. Edding, Filsstift oder Folienschreiber sind wasserfest und reagieren chemisch mit dem Material. Durch fast alle Pulverlacke scheinen dann diese Markierungen, trotz Vorbehandlung durch. Bitte verwenden Sie herkömmliche Methoden um Ihre Teile zu markieren oder anzuzeichnen. (Reißnadel, Bleistift oder Kreide) Fette und Öle verringern deutlich die Haftfestigkeit der Pulverschicht. Rohre, Profile oder Holkörper können wir nicht von innen reinigen. Bitte bedenken Sie, das solche verschmutzten Teile immer so aufgehängt werden müssen, das die eventuell auslaufenden Stoffe nicht über die Oberfläche Ihrer Produkte laufen. Sehr starke Porosität, großvolumige Lufteinschlüsse und das Einbringen von Schleifrückständen bei der Nachbearbeitung, sind Ursachen für fehlerhafte Beschichtungen. Wir bearbeiten Gussteile genau wie verzinktes Material um die Ausschussrate zu verringern. Wenn es sich um korrossionsgefärdetes Material handelt, sollten Grate und scharfe Kanten unter allen Umständen vermieden werden. Klebeband hinterlässt, ähnlich den Aufklebern, Kleberrückstände. Sollten Sie Klebeband einsetzen, umwickeln sie bitte die Materialkontaktstellen mit Folie, Papier oder Pappe. Kratzer auf dem Rohmaterial werden nach der Beschichtung bei gleichmäßigen Lichtbrechung noch deutliche Sichtbar. Bitte achten Sie bei der Bearbeitung Ihres Materials das keine Kratzer, Schrammen oder auch Beulen entstehen. Meist entstehen sie aber nicht in der Produktion sonder durch unsachgemäßen Umgang beim Transport, dem Be-, oder Entladen. Wenn nicht oxydfrei unter Stickstoffatmosphäre gelasert wird, bleibt an der Schnittkante ein dünner Oxydfilm zurück. Dieser verhindert die Haftung des Pulvers auf Ihrem Material. Schon die geringste mechanische Belastung führt zum Abplatzen der Pulverschicht. Wenn sie nicht mit Stickstoff Lasern, müssten Ihre Teile gestrahlt werden. Bitte bedenken Sie, das alle zu beschichtenden Teile aufgehängt werden müssen. Wir benötigen für 99% aller Beschichtungen dazu Löcher. Wir bohren oder stanzen Löcher von 2,5 bis 4 mm. (abhängig vom Gewicht der Teile) Bei größeren Teilen benötigen wir mindestens zwei Löcher. Bitte geben Sie auf Ihrer Zeichnung alle Sichtflächen an, oder markieren Sie Stellen für eventuelle Löcher. Es ist schwer zu erkennen ob Sie Ihre Teile Hart oder Weich gelötet haben. Leider gibt es noch keine Möglichkeit Weichgelötete Teile zu Beschichten, da das Weichlot, eine Temperatur von 180 - 220 Grad nicht standhält. Bitte Löten Sie auf keinen Fall Ihr Material weich, wenn Sie wissen, das diese noch beschichtet werden sollen. Die Farbmuster von RAL sind weltweit der Maßstab für eindeutige Farbgebung. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website des Deutschen Instituts für Gütesicherung.
Rost wirkt sich negativ auf die Haftfestigkeit der Beschichtung Ihres Materials aus. Wir können Rost nur durch Strahlen entfernen lassen. Achten Sie bitte darauf das Sie: * Ihr Rohmaterial niemals im Freien lagern * eine gleich bleibende Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Ihren Verarbeitungsräumen haben * das Material nur mit Handschuhen anfassen * entfettetes Material nach der Bearbeitung mit Korrosionsöl, silikonfrei einsprühen Achtung! Auch Aluminium-, und Zinkteile können rosten. Deshalb bitte niemals feuchtes Aluminium oder verzinkte Teile übereinander lagern.
Silikon in jeder Form (Öl, Trenn-, Dichtmittel) auf den zu beschichtenden Teilen, führt zum Qualitätsverlust. Es genügt das Anfassen mit Silikonverschmutzten Fingern, oder das ablegen des Materials auf einer Werkbank auf der zuvor Silikonarbeiten durchgeführt wurden, um Ihr Produkt zu verunreinigen. Bitte vermeiden Sie jeglichen Kontakt Ihres Materials mit Silikon. Setzen sie Alternativstoffe wie z.B. Acryl ein.
Die meisten handelsüblichen Spachtelmassen sind entweder nicht thermisch stabil oder verfügen nicht über die nötige elektrische Leitfähigkeit. Außerdem kann es zu Ausgasungen, Strukturveränderungen oder auch Abplatzen der Spachtelmasse kommen. Bitte sprechen Sie in jedem Fall mit uns wenn Sie Spachtelungen auf dem zu beschichtenden Material vornehmen bzw. vorgenommen haben. Gestrahltes Material führt zu einer extremen Oberflächenvergrößerung und somit zu einer verstärkten Rostanfälligkeit. Ursachen hierfür sind Luftfeuchtigkeit, Handschweiß und Kondenswasserbildung. Bitte sorgen Sie dafür das Ihr gestrahltes Material schnellstmöglich zu uns gelangt. Fassen sie es nicht ohne Handschuhe an und packen Sie es auf gar keinen Fall mit Decken oder Putzlappen ein. Wir vermeiden Fehler indem Sie einen Lieferschein / Auftrag inkl. Skizze oder Zeichnung der Ware beifügen. Darauf sollte deutlich ersichtlich sein: * eine Auflistung der zu beschichtenden Teile, * in welcher Farbe wir ihre Teile beschichten sollen, * wo werden die beschichteten Teile später eingesetzt, * welche Seiten sollen beschichtet werden, * Terminwünsche (wenn nicht vorher besprochen). Wir bearbeiten Ihren Auftrag erst wenn uns alle benötigten Informationen vorliegen. Eine Überbeschichtung ist generell möglich, wenn: * die Teile nicht Naßlackiert wurden, * keine Ausbesserungen mit Lackstiften oder Spraydosen durchgeführt wurden, * das Material nicht mit Silikon in Verbindung gekommen ist.
Sie müssen bei Edelstahlmaterial mit einer deutlich geringeren Haftfestigkeit rechnen als bei Aluminium oder Stahl. Grund dafür ist die sehr geringe Rautiefe von VA. Um die Haftung zu verbessern und keine Keime für Oxydation zu säen, hilft nur das Strahlen mit einem nichtmetallischen Strahlmittel. verzinktes Material zu beschichten ist immer eine neuer Herausforderung für uns. Häufig kommt es zu Ausgasungen oder einer mangelhaften Haftfestigkeit. Die Gründe hierfür können unter anderem liegen: * in dem Vorhandensein von Weißrost, * im Austreten von Wasserstoff, CO2 und oder SO2 * in einer zu dicken Zinkschicht, * in der Zusammensetzung des Stahls ( zu hoher SI-Anteil), * zu langen Verweilzeiten im Zinkbad, * oder auch in der Badführung. Wir setzen Folgende Möglichkeiten zur Reduzierung der Ausschussraten ein: * Ausgasen, Erwärmen der Teile vor der Beschichtung um vorhandene Gase auszutreiben und Poren aufzubrechen. * Heißbeschichtung. Um die Ausschussraten noch geringer zu halten, können Sie Ihr Material mit nichtmetallischen Strahlmitteln, Anstrahlen (Sweepen) lassen. Diese Methode ist aber bei ungenügender Haftung des Zinks auf dem Material sehr gefährlich.
Zunder ist sehr hart, spröde und hat nur sehr geringe Haftung zum Untergrund. Zunder kann wie Rost nur durch Sandstrahlen entfernt werden. Es ist nicht vertretbar Zunderverschmutzte Teile für den Außenbereich zu Beschichten, da keine Haftfestigkeit gewährleistet werden kann. Die Oberfläche ist selten 100% -ig geschlossen. Demzufolge kann dann Feuchtigkeit eindringen und die Korrosion beschleunigen. Bei Innenanwendung mit geringen Ansprüchen an Qualität und Optik kann es vertretbar sein, die Zunderschichten nicht zu entfernen. |